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dc.contributor.authorSchack, Tobias
dc.contributor.editorDeutscher Ausschuss für Stahlbeton e.V.
dc.date.accessioned2025-11-24T13:46:19Z
dc.date.available2025-11-24T13:46:19Z
dc.date.issued2025
dc.identifier.urihttps://publikationsserver.thm.de/xmlui/handle/123456789/467
dc.description.abstractMassivbauwerke gehören mit einer Lebensdauer von zumeist weit über 50 Jahren zu extrem langlebigen In- vestitionsgütern. Insbesondere bei Betonbauwerken werden die Qualitätsmerkmale, wie z. B. die sichere Ge- währleistung der Tragfähigkeit oder der Dauerhaftigkeit, in hohem Maße durch Prozesse bestimmt, die in ei- nem im Vergleich zur Nutzungsdauer des Bauwerks extrem kurzen Zeitraum von wenigen Stunden ablaufen. Dementsprechend kommen der präzisen Prüfung und Bewertung der Eigenschaften bei der Herstellung und Verarbeitung des Frischbetons eine besondere Bedeutung zu. Auf der Baustelle ist die Ermittlung der (Frisch-)Betoneigenschaften gegenwärtig noch immer rein empirisch geprägt. Zur Prüfung der Eigenschaften bei der Identitätsprüfung wird zumeist allein das Ausbreitmaß in Ver- bindung mit einer subjektiven Augenscheinprüfung eingesetzt. Eine mögliche Integration digitaler Methoden zur Qualitätsprüfung scheitert gegenwärtig an entsprechenden Sensorsystemen und Auswertemethoden. Zur Einführung solcher digitalen Methoden in der Betontechnologie muss es gelingen, die bisher rein subjektiv wahrgenommenen Eigenschaften des Frischbetons, im speziellen der Augenscheinprüfung bei der Identitäts- prüfung, z. B. mit bildbasierten Methoden zu erfassen und in digitale Kennwerte zu überführen. Zur Überwindung der Grenzen der subjektiven Augenscheinprüfung wurde im Rahmen dieser Arbeit eine bild- basierte Messmethodik entwickelt und validiert, die es gestattet maßgebende (Frisch-)Betoneigenschaften im Rahmen der Konsistenzprüfung (Ausbreitmaß) digital zu erfassen und zu bewerten. Durch Anwendung pho- togrammetrischer Messprinzipien und digitaler Bildanalyseverfahren sowie Methoden der künstlichen Intelli- genz können maßgebende (Frisch-)Betoneigenschaften aus Bilddaten prädiziert werden und somit die Identi- tätsprüfung des Frischbetons durch eine Vielzahl zusätzlicher Parameter erweitert werden. Darauf aufbauend können die ermittelten Daten in einen digitalen Regelkreislauf integriert werden, der eine unmittelbare Anpas- sung der Eigenschaften bei der weiteren Produktion ermöglicht. Die Ergebnisse umfangreicher experimenteller Untersuchungen zeigen deutlich, dass eine zielsichere digitale Erfassung und Bewertung von (Frisch-)Betoneigenschaften mit der entwickelten bildbasierten Methodik im Rahmen der Konsistenzprüfung möglich ist. Als zu bewertende Oberflächeneigenschaften des ausgebreiteten Frischbetons eignen sich sowohl 3D-Kennwerte der Oberflächengestalt sowie geometrische 2D-Eigenschaf- ten als auch die Oberflächenreflexion. Darauf aufbauend bietet das Konzept der digitalen Qualitätsregelung die Möglichkeit, den Betonproduktionszyklus direkt mit den Qualitätsmerkmalen des Frischbetons zu verknüp- fen und so Industrie 4.0-Standards im Betonbau zu etablieren.de
dc.format.extent183 S.de
dc.language.isodede
dc.publisherDIN Media; Berlinde
dc.relation.ispartofseriesDAfStb;669
dc.rights.urihttps://rightsstatements.org/page/InC/1.0/de
dc.subjectbildbasierte Frischbetonprüfung; Computer Vision; photogrammetrische Messprinzipien; digitale Qualitätsregelung; Konsistenzprüfungde
dc.titleBildbasierte Frischbetonprüfung zur digitalen Qualitätsregelungde
dc.typeBuchde
dcterms.accessRightsrestricted accessde
dc.identifier.eisbn978-3-410-65964-8


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